Biodiesel

Unter Biodiesel versteht man einen pflanzlichen Kraftstoff, Fettsäuremethylester (FAME), der wie der herkömmliche Dieselkraftstoff verwendet werden kann. Er wird aus Pflanzenölen oder auch aus tierischen Fetten statt aus Rohöl gewonnen. Das Öl kann naturbelassen und gefiltert oder aber umgeestert verwendet werden. Handelt es sich um naturbelassenes Pflanzenöl, trägt es nicht die Bezeichnung Biodiesel, obwohl es auch als Ersatz für Dieselkraftstoff benutzt wird.

Bei der Verwendung von Biodiesel sollte man in jedem Fall die Hinweise des Motorenherstellers beachten. Nach den drei ersten Tankfüllungen mit Biodiesel sollte man den Kraftstofffilter wechseln. Biodiesel verhält sich nämlich wie ein Lösungsmittel und löst alte Ablagerungen aus Tank und Leitungen. Damit diese gelösten Teile nicht den Kraftstofffilter verstopfen, muss dieser besonders in der Anfangsphase der Umstellung öfter gewechselt werden.

Biodiesel ist aggressiv. Daher sollten Lackflächen unbedingt sauber gehalten, mit Biodiesel verschmutzte Flecken sofort gereinigt werden. Die Kunststoffteile, die mit dem Kraftstoff in Kontakt kommen, müssen beständig gegen Biodiesel sein. Ob die Schläuche und Dichtungen das auch wirklich halten, kann am besten die Vertragswerkstatt beurteilen. Prinzipiell gilt: Plastikteile, die in Kontakt mit Biodiesel kommen, altern schneller.

Wichtig vor allem in der Winterzeit: Biodiesel flockt bei etwa -20°C aus, egal wie sorgfältig er hergestellt wurde. Aus diesem Grund ist es definitiv ratsam, im Winter wieder auf mineralische Diesel umzusteigen.

Andere

Bildergalerie VW Golf GTI

Bild1 Bild2 Bild3 Bild4
mehr sehen...