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KFZ EU-Importe

Autos sind aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sie sind in unserer hektischen Zeit, in der wir in kürzester Zeit große Entfernungen zurücklegen müssen, der Inbegriff von „praktisch“ und ein unverzichtbares Werkzeug. Die Anschaffung eines Fahrzeugs ist stets ein sehr komplexer Vorgang, weil man sich mit sehr vielen unterschiedlichen Modellen und Angeboten auseinandersetzen muss. Darüber hinaus ist ein Auto stets eine vergleichsweise große finanzielle Investition, die in jeder Hinsicht gut geplant sein will.

Zunächst sollte man einmal die eigene Situation genauer analysieren um festzustellen zu können, welche Anforderungen ein passendes Auto mindestens erfüllen muss. Manche Menschen bevorzugen ein Umwelt schonendes Modell, während andere möglichst viel Platz oder PS zur Verfügung haben möchten. Wenn diese Fragen geklärt sind, muss man sich über die verschiedenen Modelle informieren und anhand der zuvor gewonnen Erkenntnisse sich dann für eines dieser Modelle entscheiden.

Zuletzt stellt sich dann nur noch die Frage, wo man letztendlich die Neuanschaffung tätigt. Noch vor wenigen Jahren war die Antwort auf diese Frage ganz einfach: man ging meist zum Autohaus um die Ecke. Aber in unserer globalisierten Gesellschaft gibt es noch einige weitere Möglichkeiten, ein Auto zu erwerben – und mit denen kann man unter Umständen sogar sehr viel Geld einsparen. Der EU-Import ist eine dieser Möglichkeiten. Vielen ist ein solches Vorhaben viel zu aufwändig, aber man sollte diese Form des Automobilkaufs nicht außer Acht lassen, da damit durchaus enorme Summen eingespart werden können.

Bei einem EU-Import schaut man über die Landesgrenzen hinweg und informiert sich auch in unseren europäischen Nachbarländern über günstige Angebote. Auf der einen Seite gibt es hierbei natürlich Formalien zu Kauf und Überführung zu beachten. Mitunter kann man aber je nach Fahrzeugtyp und Herkunftsland bis zu 40% des Kaufpreises einsparen.

Wie läuft ein EU-Import ab?

Zunächst einmal muss sich der Autointeressent für ein Fahrzeugmodell entscheiden. Dies sollte jedoch eine sehr gut überlegte Entscheidung sein, damit das neue Auto den Wünschen und Anforderungen des Nutzers hundertprozentig entspricht.

Wenn man sich dann für ein bestimmtes Modell entschieden hat, kann man den EU-Import initiieren. Der wohl am häufigsten gewählte Weg führt über einen freien EU-Importeur, der dieses ganze Verfahren schon unzählige Male abgewickelt hat und mit den ganzen Abläufen bestens vertraut ist. Der Kunde kann den EU-Import von zu Hause aus abwickeln und überlässt alle anfallenden Aufgaben dem Importeur. Oftmals beraten diese Fachkräfte den Kunden auch und führen einen Preisvergleich im In- und Ausland durch. Dieser Schritt ist enorm wichtig, da hier die größtmögliche Ersparnis erzielt werden kann. Wenn dieser Abschnitt gewissenhaft und richtig durchgeführt wurde, kann man bis zu 40% des Anschaffungspreises einsparen.

In den letzten Jahren konnten sich sehr viele solcher Vermittler am Markt etablieren und immer mehr neue Dienstleister kommen hinzu. Diese Konkurrenzsituation lässt den Markt natürlich viel dynamischer werden, aber auch viele unseriöse Anbieter haben diesen Geschäftszweig für sich entdeckt. Leider gibt es kein Zertifikat, das seriöse Vermittler auszeichnet. Man sollte deshalb sorgfältig nach einem EU-Importeur recherchieren und eventuell Rat bei seriösen Quellen einholen.

Außereuropäischer Import von KFZs

Für alle Fahrzeuge, die innerhalb der EU produziert und vertrieben werden, gelten die Regelungen des EU-Imports. Wenn es nun jedoch um Fahrzeuge aus Ländern geht, die nicht zur Europäischen Union gehören, müssen andere gesetzliche Bestimmungen angewendet werden.

Zu den größten Autoproduzenten der Welt gehören unter anderem Japan und die USA. Darüber hinaus entsteht zurzeit in den Boomregionen auf dem asiatischen Kontinent eine enorm große und mächtige Automobilindustrie, die in Zukunft auch auf internationalem Parkett eine wichtige Rolle spielen wird.

Meist gelangen diese Wagen über den Seeweg nach Europa und an den großen Häfen des Kontinents treffen sie ein. Anschließend werden sie von den Importeuren und dem Zoll in Empfang genommen, geprüft und verzollt. Im Anschluss verteilen dann die Importeure diese Fahrzeuge an die einzelnen Händler.
Möchte man selbst ein Auto aus einem Land außerhalb des EU-Raumes importieren, ist das Vorgehen im Prinzip das Gleiche: im Ausland sucht man sich einen geeigneten Vertragspartner, meldet seinen Neuwagen bei Zoll und Versicherung an und kann ihn bereits am Seehafen in Empfang nehmen, wenn das gewünscht ist. Viele Autokäufer nutzen auch die Dienste erfahrener Vermittler, die den Wagen am Hafen in Empfang nehmen und zum Wohnort des Käufers transportieren.

Der Import von Autos aus dem außereuropäischen Raum nimmt immer weiter zu – teilweise werden schon heute zweistellige Wachstumsraten in diesem Marktsegment erreicht. Hinter Deutschland als Auto-Exporteur Nummer Eins konnte auch Japan seine Rolle im Auto-Exportmarkt festigen. China, Korea und auch Indien werden in Zukunft jedoch deutlich aufholen. In diesen Regionen werden in den nächsten Jahren mehrere hundert Millionen Menschen ein Auto besitzen wollen. Das dadurch ausgelöste Wachstum wird diese Unternehmen auch auf dem internationalen Markt immer konkurrenzfähiger werden lassen. Die europäischen Hersteller werden sich diesem Wettbewerb stellen müssen, um auch weiterhin zur Weltspitze gehören zu können.

KFZ EU-Importe

KFZ EU-Importe ©iStockphoto/Baitong333

Europaweite Strukturen im Automobilhandel

Um sich mit dem Thema EU-Importe näher beschäftigen zu können, ist es mitunter sehr nützlich, wenn man über einige Kenntnisse im Bereich des Automobilhandels verfügt. Am Beginn der Warenkette stehen natürlich die verschiedenen Automobilhersteller. Die Automobilindustrie konzentriert sich auf sehr wenige Länder. Unter ihnen nehmen Deutschland, Japan und die USA eine Schlüsselrolle sein. Sie sind die Hauptproduzenten dieser Produkte und exportieren sie in alle Regionen der Welt. Aber auch die Boomregionen Indien und China in Asien konnten in dieser Branche in den letzten zehn Jahren sehr stark aufholen.

Innerhalb Europas sitzen einige der größten Autohersteller der Welt und es kann sich durchaus lohnen, sich in anderen europäischen Ländern nach alternativen Angeboten umzuschauen. Die Waren werden in der Regel immer in demselben Unternehmen produziert und Qualitätsunterschiede sind deshalb nicht gegeben. Der Hersteller liefert dann die Produkte an die vielen Händler aus oder exportiert diese in andere Länder. Wenn man sich nun in diesen Ländern einmal genauer umsieht, kann man mitunter feststellen, dass diese Händler die Autos teilweise deutlich billiger anbieten können. Dies liegt vor allem an den geringeren Nebenkosten, die viele dieser Unternehmen zu tragen haben und natürlich auch an den oftmals geringeren Steuerbelastungen. Nun kann man Autos, die in Deutschland produziert und dann ins Ausland exportiert wurden, wieder nach Deutschland reimportieren. Was kompliziert und teuer klingt, kann dabei trotzdem inklusive Zusatzkosten billiger werden, als ein Autokauf in Deutschland. Hier nämlich ist die Zeit der Null-Prozent-Finanzierung mittlerweile wieder vorbei: die Nachfrage nach Automobilen steigt und damit auch die Preise.

Die EU-Importe zählen heute zu den wichtigsten Werkzeugen der Autobranche und lassen unsere EU-Wirtschaft immer dynamischer werden. Wenn sich der Verbraucher in diesem Bereich auskennt, kann er ohne großen Aufwand viel Geld sparen.

Automobil-Handelsbilanz in Deutschland

Deutschland ist nach wie vor der größte Automobilexporteur der Welt und liefert seine Produkte in jedes Land. Pro Jahr werden über sechs Millionen Autos in den deutschen Werken hergestellt. Der Überschuss im Außenhandel der Automobilbranche beträgt mittlerweile etwa 100 Milliarden Euro und in Westeuropa können die deutschen Automobilhersteller mit einem Marktanteil von fast 50% glänzen. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren auch noch die vielen Schwellenländer und Boomregionen in Asien und Südamerika, die sich in den nächsten Jahren zu gigantischen Absatzmärkten entwickeln dürften. Es ist auf lange Sicht abzusehen, dass die deutsche Industrie auch in Zukunft mehr Autos exportieren als importieren wird.

Probleme für die Hersteller gibt es vor allem in den USA. Hier sind die Wachstumszahlen rückläufig und die Liquidität der Privathaushalte hat sich in den letzten Jahren massiv verschlechtert. In Deutschland braucht man sich aber deshalb keine Sorgen zu machen. In Sachen Forschung und Entwicklung ist unsere Automobilindustrie sehr gut aufgestellt und steht in diesem Punkt seit Jahren an der Weltspitze. Umwelttechnologien und alternative Antriebstechnologien sind das Thema der Zukunft und in kaum einem Land so gut erforscht wie in Deutschland. Das Potential, das hier schlummert, wird unseren weltbekannten Automarken auch noch über Generationen einen guten Ruf bescheren. Der EU-Import spielt hierbei nur eine kleine Rolle und selbst von einer vollständigen Wirtschaftsunion ohne Beschränkungen könnte unsere Industrie nur profitieren.

Bewertung der EU-Importe

Die EU-Importe sind ein nützliches Werkzeug, um sich im gesamten europäischen Raum nach Automobilen umsehen zu können. Viele Automobilhersteller und -händler nutzten mit der Öffnung der politischen und wirtschaftlichen Grenzen in Europa recht schnell die neuen, internationalen Vertriebswege und -formen, die auch von den Verbrauchern schnell angenommen wurden.

Bei Autos handelt es sich um sehr hochpreisige Produkte, die in den verschiedenen Ländern mit zum Teil sehr hohen Preisgefällen angeboten werden. Nun ist es nur verständlich, dass sich viele EU-Bürger auch in den anderen EU-Ländern nach vergleichbaren Modellen umsehen. Der EU-Import sieht schwieriger aus, als er ist: im Grunde ist er eigentlich ein ganz simples Verfahren, mit dem man sehr einfach Neuwagen im Ausland kaufen kann. Es sind wenige bürokratische Hürden vorhanden und auch einheitliche Qualitätsstandards wurden gesetzt. Die Garantiebestimmungen gelten mittlerweile auch über alle Ländergrenzen hinweg.

Wer sich mittels EU-Import ein Auto kaufen möchte, kann sich an verschiedene spezialisierte Händler im In- oder Ausland wenden, die alle Formalitäten abwickeln. Informationen erhält man natürlich im Internet und in jeder größeren Stadt gibt es derartige Anbieter vor Ort. Wenn man die wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre beobachtet, kommt man zu dem Schluss, dass in Zukunft deutlich mehr Autokäufe über den EU-Import abgewickelt werden. Schon in den letzten Jahren konnten in diesem Bereich zweistellige Wachstumsraten erzielt werden.

Was sind EU-Importe?

Obwohl Deutschland der wohl wichtigste Autoproduzent der Welt ist, werden auch in den anderen europäischen Ländern gute und günstige Autos produziert. Viele Menschen entscheiden sich aus den unterschiedlichsten Gründen für ein ausländisches Fabrikat. Nun besteht die Möglichkeit, dieses Fahrzeug beim Vertragshändler hier in Deutschland zu erwerben oder es über einen freien EU-Importeur einführen zu lassen. Wer über fundierte Sprachkenntnisse verfügt, kann ein Auto auch selbst aus einem anderen EU-Land importieren.

Rein formal betrachtet handelt es sich bei einem EU-Import um einen Import von Waren aus Ländern, die der EU angehören und Mitglied der Zollunion sind. In diesem Bereich wurden in den letzten Jahren viele Beschränkungen abgebaut, die diesen ganzen Prozess deutlich vereinfacht haben. Deshalb lohnt es sich jetzt auch für kleinere Unternehmer und Privatpersonen, einen solchen Import durchzuführen. Vor allem im Bereich des Automobilhandels kann es sich für den Käufer auszahlen, über einen solchen EU-Import nachzudenken und ihn eventuell zusammen mit einem freien EU-Importeur, der über das notwendige Fachwissen verfügt, durchzuführen.

Auch wenn das gesamte Prozedere sehr stark vereinfacht wurde gibt es immer noch einige Dinge zu beachten: Gerade, wenn es um Steuern oder Garantiefälle geht, sollte man sich im Vorfeld genau erkundigen und sich mit den verschiedenen Optionen auseinandersetzen. Der Hauptgrund einen EU-Import durchzuführen ist in der Regel jedoch, dass man dabei sehr viel Geld einsparen kann.

Der Import von Fahrzeugen

Autos sind im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einer globalen Ware geworden, die mittlerweile auf der ganzen Welt gehandelt wird. Autos aus Deutschland haben einen ganz besonderen Ruf: sie gelten als zuverlässig, langlebig, komfortabel und von guter Qualität. Deshalb werden sie auch auf der ganzen Welt angeboten und in Frachtschiffen um die ganze Welt transportiert.

Auf der anderen Seite gelangen viele Autos aus dem Ausland auf unseren heimischen Automarkt. Sie müssen zunächst nach Deutschland importiert werde, was erhöhte Kosten zur Folge hat. Der Import ist ein sehr altes Werkzeug der Wirtschaft und schon in der Antike wurden besondere Waren über weite Strecken und Grenzen hinweg transportiert. Heute ist der Im- und Export ein zentraler Bestandteil der allgemeinen Weltwirtschaftsordnung. Damit der Staat jedoch nicht die Kontrolle über wichtige wirtschaftliche Bereiche verliert, hat er verschiedene Mechanismen eingeführt, die bei jedem Import von Waren oder Dienstleistungen beachtet werden müssen.

Wenn man nun selbst ein Auto aus einem anderen europäischen Land nach Deutschland einführen möchte, muss man sich zunächst mit den verschiedenen gesetzlichen Regelungen auseinandersetzen. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich dieser Prozess jedoch stark vereinfacht, da in Europa immer mehr Beschränkungen abgebaut wurden und immer mehr Händler auch international operieren. Es ist jedoch zum Beispiel notwendig, dass man sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Kraftfahrzeugbundesamt besorgt und anschließend auch noch die Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführt. Sobald diese Wege erledigt sind, kann man ohne Weiteres seinen neuen importierten Wagen in Deutschland anmelden.

Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliche Händler und Vermittler, die einen EU-Import anbieten. Ihre Hilfe lohnt sich besonders dann, wenn man nicht über die nötigen Sprachkenntnisse und das fachliche Know-How verfügt.

Wichtige Fragen zum Thema EU-Importe

Einen immer größeren Anteil des Automobilmarktes machen EU-Importe aus. Entgegen der Meinung vieler kritischer Auto-Kaufinteressenten sind diese Importe aber keinesfalls unseriös. Es ist schlicht so, dass sich der Autopreis wie jeder andere Preis auch an das Preisniveau eines Landes anpasst. Wenn ein Land wie etwa Dänemark, Finnland, die Niederlande oder Portugal eine geringere Steuer beim Autokauf erheben, senkt das natürlich den Kaufpreis – obwohl es sich um das gleiche Auto handelt, wie man es auch in einem deutschen Autohaus erwerben könnte.

Möchte man als Privatperson sein Traumauto per EU-Import erwerben, muss man sich zunächst mit den Eigenheiten des Importverfahrens, den damit verbundenen gesetzlichen Vorschriften und Regelungen auseinandersetzen. Ein EU-Neuwagen kann von einem unabhängigen Händler zum Beispiel nur vermittelt werden. Aufgrund von EU-Vorschriften dürfen Händler keine Fahrzeuge im europäischen Ausland erwerben, um sie in Deutschland weiter zu verkaufen. Weit reichende Beschränkungen stützen die Position der Hersteller: sie können selbst bestimmen, wo und in welcher Form ihre Fahrzeuge vertrieben werden sollen. Sie sind es auch, die Vertragshändler autorisieren, die die Fahrzeuge frei handeln dürfen. Aus diesem Grund vermitteln deutsche Händler nur den Kauf zwischen Händlern im Ausland und deutschen Kunden – gegen Provision, versteht sich.

Übrigens: im Ausland erwirbt man das Fahrzeug steuerfrei. Erst wenn man es nach Deutschland importiert, muss der Wagen beim Import mit einem Mehrwertsteuersatz von 10 Prozent versteuert werden. Die Gruppenfreistellungsverordnung für die Kraftfahrzeugindustrie legalisiert dieses Vorgehen. Worauf man bei EU-Importen außerdem achten sollte, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

Welche Garantie-Bestimmungen gelten für EU-Importe?

Immer wieder hört man Märchen, dass EU-Importe über keinen Garantieschutz verfügten und somit dem Besitzer nicht die gleichen Garantieleistungen zur Verfügung stehen würden wie bei den in Deutschland erworbenen Produkten. Dieses Argument ist so in keinster Weise richtig, denn auch EU-Importe besitzen eine vollwertige Garantie, die sich höchstens in Nuancen von denen in Deutschland unterscheiden.

In der Regel ist es sogar so, dass die einzelnen Automobilhersteller dieselben Garantie-Bestimmungen länderübergreifend nutzen. Natürlich werden diese, wenn es erforderlich ist, an die jeweiligen nationalen Bestimmungen angepasst, aber im Leistungsspektrum gibt es keine Unterschiede. Sollte ein Garantiefall eintreten ist es häufig sogar so, dass man zu jedem beliebigen Vertragshändler gehen kann, um diesen abzuwickeln.

Ein kleines Problem ergibt sich nur dann, wenn es zum Streit kommt, der nur noch vor Gericht gelöst werden kann. Dieser Fall wird dann am Gerichtsstand des Händlers verhandelt. Natürlich ist hierbei zu beachten, dass in diesem Fall dann auch die Gesetze des entsprechenden Landes gelten und man sich einen Anwalt suchen sollte, der in diesem Land praktiziert. Ein solches Prozedere ist nicht immer einfach, aber in den seltensten Fällen kommt es zu einem Rechtsstreit. Falls dennoch ein solcher Fall eintreten sollte, kann man sich trotzdem sicher sein, auch vor einem ausländischen Gericht Recht zu bekommen, wenn man im Recht ist.

Wo kann man besonders günstig ein Auto kaufen?

In Europa gibt es die günstigsten Preise vor allem in Spanien, Belgien, Dänemark und den Niederlanden. Dies liegt vor allem daran, dass dort das Steuersystem anders als in Deutschland strukturiert ist. Man muss dort bei einem Autokauf eine sehr hohe Luxussteuer bezahlen und bei der Zulassung sind weitere Zulassungssteuern fällig.

Wenn man nun als Deutscher in diesen Ländern ein Auto kauft, muss man diese Steuern nicht abführen, sondern kann es ohne Probleme hierher überführen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass hier in Deutschland dann die Mehrwertsteuer für ein solches Auto beim Finanzamt nachgezahlt werden muss. Dies muss man dringend vor der Anmeldung des Fahrzeugs durchführen, da es sonst zu Sanktionen in Form von Bußgeldern kommen kann.

Zwar sind die Autos in diesen Ländern besonders günstig, aber auch in Frankreich oder Italien kann man sehr preiswert ein Auto kaufen. Auf der anderen Seite gibt es auch Länder, die sich nicht für einen EU-Import lohnen. Dazu gehört zum Beispiel Großbritannien. Die Autos sind dort in der Regel teurer, die Überführungskosten sind vergleichsweise hoch. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass der Fahrer in Großbritannien auf der rechten Seite sitzt – was meist bedeutet, dass man sich umgewöhnen oder das Auto umbauen lassen muss.

Woher kommen die Preisunterschiede?

Die meisten Menschen interessieren sich dafür, wie denn nun die Preisunterschiede bei den EU-Importen zu Stande kommen und warum dieselben Waren im Ausland bis zu 40% billiger angeboten werden können. Mit der Qualität oder der Garantie braucht man in diesem Umfeld nicht argumentieren, weil es hierbei keine wirklich großen Unterschiede gibt. Der wesentlichste Faktor in diesem Zusammenhang sind die Produktionskosten, die in anderen Ländern deutlich niedriger sind. Hinzu kommt noch, dass Handel und Vertrieb weniger finanzielle Aufwendungen benötigen. Alle diese Faktoren helfen dabei, den Preis für das Endprodukt wesentlich zu senken.

Darüber hinaus gibt es in anderen Ländern auch andere Steuermodelle, die sich ebenfalls auf den Preis auswirken können. In vielen Ländern sind die Nettopreise der Autos deutlich niedriger als hier bei uns. Dort muss dann noch eine Luxussteuer abgeführt werden, die man als Deutscher nicht bezahlen muss. Stattdessen braucht man dann nur noch den hier gültigen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent an das Finanzamt zu überweisen und unter dem Strich hat man in der Regel trotz Überführungskosten sehr viel Geld gespart.

Nun gibt es auch deutsche Autos, die im Ausland verkauft werden. Damit diese Autos einen Abnehmer finden, müssen die Preise an das dortige Niveau angepasst werden. Es kann deshalb auch durchaus sinnvoll sein, einen Re-Import durchzuführen, um günstiger an einheimische Produkte zu kommen.

Gibt es Unterschiede in Qualität und Leistung bei EU-Importwagen?

Immer wieder hört man, dass die günstigeren Preise der EU-Importwagen die Folge einer schlechteren Qualität sein sollen. Dem ist natürlich nicht so, denn die Autos im Ausland stammen meist aus derselben Produktion wie die inländischen Fabrikate. Die Qualität ist also hundertprozentig identisch mit den Produkten auf dem deutschen Markt. Schon seit über zehn Jahren gibt es in Europa einheitliche Qualitätsstandards, die dies auf rechtlicher Ebene gewährleisten. Auch wenn es um die Garantiebedingungen geht, gibt es nur geringfügige Unterschiede, die jedoch keinen Einfluss auf die Qualität der Leistungen haben.

Man sollte darauf achten, dass der Händler im Ausland das Serviceheft korrekt ausfüllt, dann kann man damit in jede beliebige Vertragswerkstatt in Deutschland gehen und die dort angebotenen Leistungen nutzen. Ob nun ein Auto im Inland oder Ausland gekauft wurde, macht keinen Unterschied. Wenn es dann doch einmal schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten gibt, die nur vor Gericht geklärt werden können, ergibt sich hieraus ein kleiner Nachteil. Es ist so, dass dann der Gerichtstand des Händlers gilt und die Sache dann vor einem ausländischen Gericht verhandelt wird.

Alles in allem sollte die Qualität kein Grund sein, warum man auf einen EU-Import verzichtet. Hier gibt es keine Unterschiede und auch die Garantieleistungen sind fast identisch. Mit diesen Argumenten alleine lässt sich der große Preisunterschied nicht abschließend klären.

Re-Import von Automobilen

Im Ausland ist der Endpreis, den man für ein Auto bezahlt, für die Einheimischen meist sehr hoch. Das liegt in der Regel am höheren Mehrwertsteuersatz und den ganzen zusätzlichen Steuern, die abgeführt werden müssen.

In vielen Ländern muss man beim Kauf beispielsweise eine Luxussteuer oder eine Zulassungssteuer abführen. Damit sich die Menschen in diesen Ländern überhaupt ein Auto leisten können, ist es notwendig, dass die Bruttopreise der Autos niedriger sind. Die deutschen Autohersteller haben sich diesem Preisniveau natürlich angepasst und bieten ihre Autos dementsprechend günstiger an. Nun kann es sich für einen deutschen Staatsbürger lohnen, diese Autos im Ausland zu kaufen und zu reimportieren. Als Ausländer braucht man diese Steuern nämlich nicht abzuführen und kann daher viel Geld sparen.

Im offenen europäischen Wirtschaftsraum sind die Re-Importe sehr beliebt geworden. Dennoch sind sie mit einem kleinen Nachteil behaftet: Re-Importe sind deutlich aufwändiger, als wenn man das Auto in eigenem Land kauft. Man muss die speziellen Importbestimmungen beachten und verschiedene Behördengänge erledigen. Dieser Aufwand kann sich aber gerade bei Produkten der Oberklasse sehr schnell bezahlt machen. Dank einer Ersparnis von in der Regel über 20% kann man so schnell mehrere tausend Euro einsparen.

Was ist ein Selbstimport?

Eine weitere Möglichkeit, noch günstiger an einen EU-Import zu kommen ist, das betreffende Auto selbst aus dem Ausland zu importieren. Hier spart man sich den Umweg über einen Importeur, der ebenfalls noch einmal Geld kostet. Wenn man einen Selbstimport durchführen möchte, sollte man aber einige Dinge beachten, um keinen teuren und schwerwiegenden Fehler zu machen.

Zunächst sind auch hier die üblichen Schritte fällig: Am Anfang steht die Auswahl eines Modells und das Suchen eines Händlers. Man sollte im Ausland schon genau die einzelnen Preise vergleichen, um möglichst günstig an ein Auto zu kommen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man hier noch die weiteren Kosten kalkuliert, die durch die Überführung entstehen können. Wenn man nun den Liefertermin geklärt hat, sollte man sich Gedanken über den Transport des Autos machen. Dies ist unter Umständen problematisch, weil das deutsche rote Nummernschild (Kurzzeitnummernschild) nicht in jedem Land gilt. Ein Transport mit einem Anhänger ist hier in der Regel die beste Lösung. Beim Händler werden dann die Vertragsformalitäten erledigt. Dabei sollte man sich vergewissern, dass das Auto im Vertrag als Neuwagen eingetragen ist. Natürlich muss der Autohändler alle Papiere aushändigen. Eine Originalrechnung ist später für die deutschen Behörden bei der Zulassung und beim Verzollen sehr wichtig. Nun bezahlt man den Nettopreis und kann sich sofort wieder auf den Heimweg machen.

Zu Hause muss man nun als erstes eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg beantragen. Wenn man dieses Schreiben in seinen Händen hält, muss man nur noch die Mehrwertsteuer an das Finanzamt überweisen. Wenn dies alles erledigt ist, können die üblichen Behördengänge zur Zulassungsstelle vorgenommen werden.