Fahrwerktuning

Im Zusammenhang mit dem Motortuning genießt ein weiterer Bereich des Tunings die besondere Aufmerksamkeit vieler Fans, da in den meisten Fällen das Fahrwerk den veränderten Leistungsdaten der Fahrzeuge angepasst werden muss. Hierdurch soll die Straßenlage beim Erreichen höherer Geschwindigkeiten verbessert werden. Gerade beim zügigen Durchfahren von Kurven beeinflussen Tuning-Maßnahmen die Fahrphysik nachhaltig und können bei einer unveränderten Nutzung der Serienkonfiguration zu schweren Unfällen führen. Um dies zu vermeiden, mussten bereits sehr früh die ersten Tuner damit beginnen, ihre Fahrzeuge mit neuen Fahrwerken auszustatten.

Das Tieferlegen zählt sicher zu den am häufigsten angewandten und bekannten Möglichkeiten des Fahrwerktunings. Ursprünglich lag das Ziel im Verlagern des Schwerpunktes, um eine bessere Straßenlage zu erreichen. Heute geht es vielen Tuning-Fans nur noch darum, ihre Fahrzeuge bis an die Grenzen der technischen Möglichkeiten tiefer zu legen.

Eine völlig andere Möglichkeit des Fahrwerktunings besteht im Einbau von Hydraulik- oder Pneumatikzylindern. Diese werden mit Hilfe von Elektromotoren angetrieben und können auf diese Art und Weise einzeln angesteuert werden. Bekannt geworden sind diese so genannten Low-Rider vor allem durch die Videos amerikanischer Musiker. Hierzu werden mitunter tiefgreifende Veränderungen am Fahrwerk der Serienfahrzeuge notwendig. In Deutschland verlieren diese Exemplare aber in manchen Fällen die Betriebserlaubnis und dürfen aus diesem Grund nicht mehr gefahren werden.

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