Karosserietuning und Car-Styling
Neben Änderungen im Motorraum zur Leistungssteigerung genießen Veränderungen im Aussehen des eigenen Fahrzeugs bei vielen Tunern ein ebenfalls großes Ansehen. Die Palette reicht hier vom Effektlackierungen über das Tieferlegen bis hin zum Einbau neuer Zubehörteile, wie etwa Front- und Heckspoiler. Sicher zählen gerade tiefer gelegte Modelle in der Tuning-Szene zum absoluten Muss und ziehen auch im Straßenverkehr immer wieder die Augen der Passanten auf sich. Aber ohne die passenden Reifen und Felgen schlägt die anfängliche Bewunderung schnell wieder in ein Lächeln um. Aus diesem Grund gehört zum Car-Styling weit mehr, als das einfache umlackieren eines Serienfahrzeugs. Denn den eigentlichen Arbeits-, Kosten- und Zeitaufwand sieht man sehr vielen Modellen auf den ersten Blick nicht an. Erst im Laufe der Zeit entwickelt jeder Hobby-Tuner ein Gespür für Details und die Feinheiten der verschiedenen "Body-Kits".
Im Gegensatz zum Motortuning entwickelte sich das Karosserietuning als eigenständige Form erst relativ spät. Ursprünglich stand für jeden Tuner die Leistungssteigerung im Vordergrund, eine Modifizierung der Optik spielte eine eher untergeordnete Rolle. Erst in den 1970ern sollte sich diese Situation ändern, allerdings wurden Serienfahrzeuge lange Zeit auf eine sehr extreme Art und Weise verändert. Heute wird das Car-Styling in einem wesentlich dezenterem Rahmen betrieben als noch vor 20 Jahren, es zählen wieder verstärkt die inneren Werte. Häufig richtet sich die Aufmerksamkeit der Tuner aus diesem Grund eher auf den Innenraum und die technische Ausstattung der Fahrzeuge.
Autotuning
Formen des Autotunings
Motortuning
Nach welchen Prinzipien arbeitet das Motortuning?
Chip- und OBD-Tuning
Modultuning
Fahrwerktuning
Tieferlegen
Was gehört noch alles zum Tieferlegen?
Low-Rider
Karosserietuning und Car-Styling
Veränderungen im Innenraum
Hobbytuning vs. Profi-Tuning
AMG
Alpina
West Coast Customs
Tuning und das deutsche Recht
Die deutsch Tuning-Szene