Förderung alternativer Antriebe
Dass alternative Antriebe Kraftstoff und Emissionen sparen, haben diverse Untersuchungen bereits ergeben. Wichtig ist nun, Kfz-Fahrer von der Nützlichkeit und dem Sinn alternativer Antriebstechnik zu überzeugen und zu begeistern. Automobilhersteller müssen in ihren Bemühungen, Fahrspaß mit Sicherheit und modernster, ökologisch sinnvoller Antriebstechnik zu kombinieren, unterstützt werden. Zu diesem Zweck haben sich die EU, aber auch der Bund und die deutschen Bundesländer zu einer Reihe von Fördermaßnahmen entschlossen.
Auf europäischer Ebene besteht beispielsweise das Ziel, bis 2020 20 Prozent der herkömmlich verwendeten Treibstoffe im Straßenverkehr durch alternative Treibstoffe zu ersetzen. Diese Vereinbarung dient der Verbesserung der Sicherheit der Energieversorgung ebenso wie der Verringerung von Treibhausemissionen. Zu den drei viel versprechendsten Lösungen zählen Laut EU Biokraftstoffe, Erdgas und Wasserstoff.
Auf Bundesebene bieten das 2006 gestartete "Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologie" mit einem Fördervolumen von 500 Millionen Euro und die Umstellung der Kfz-Steuer große Anreize zur Anschaffung oder Umrüstung zu alternativen Antriebstechniken. Mit einem relativ emissionsarmen oder sogar emissionsfreien Fahrzeug ist es sogar möglich, dass man vollständig von der Kfz-Steuer befreit wird.
Auch die einzelnen Bundesländer investieren in Forschung und Entwicklung alternativer Antriebstechniken, um sie schnellstmöglich zur Marktreife zu bringen.